Kopfschmerzen - Ursache im Nacken?

Kopfschmerzen - eine Volkskrankheit

Kopfschmerzen gehören für viele Menschen zum Alltag. In Deutschland leiden zwölf Prozent der Bevölkerung an Migräne und 23 Prozent sind von Spannungskopfschmerzen betroffen. Die Ursachen sind vielfältig; schließlich unterscheidet man heute über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, je nach Dauer, Intensität, Häufigkeit oder Begleitsymptomen.

Klassifikation

Kopfschmerzen (Cephalgie) können zum einen eine eigenständige Erkrankung (sog. primäre Kopfschmerzen) z.B. in Form von Migräne, Spannungskopfschmerzen, einseitige Dauerkopfschmerzen oder Clusterkopfschmerzen (sog. trigeminoautonome Kopfschmerzen) sein.

Zum anderen können Kopfschmerzen ein Symptom einer anderen Erkrankung (sog. sekundäre Kopfschmerzen) sein. Dazu gehören z.B. Kopfschmerzen, die auf eine Schädelverletzung und/oder eine Verletzung der Halswirbelsäule wie Schädelhirntrauma oder Gehirnerschütterung, Periode, Gefäßkrankheiten im Bereich des Kopfes oder Halses, als Nebenwirkung von Arzneimitteln oder Erkrankungen der Ohren, Nase, Nasennebenhöhlen (Erkältungen) zurückzuführen sind.

Was sind zervikale Kopfschmerzen?

In Verbindung mit Kopfschmerzen treten häufig Nackenschmerzen auf. Diese können Ursache, Folge oder Begleiterscheinung sein. Typischerweise beginnt der Schmerz im Nacken und strahlt später in den Kopf – oft bis hinter die Augen. Beugt man den Kopf nach vorne, nehmen die Schmerzen zu. Das passiert, weil die oberen drei Nervenwurzeln der Halswirbelsäule Impulse über das Rückenmark ins Gehirn zu einem Nervenkomplex, der für die entzündliche Reaktion bei Migräne mit verantwortlich ist, leiten. Kommen dort zu viele Impulse an, kann ein Migränemechanismus ausgelöst werden. Folglich können alle Muskeln und Strukturen, die auf die Halswirbelsäule einwirken, somit indirekt an Kopfschmerzen beteiligt sein – von der Lenden- und Brustwirbelsäule, bis hin zu den Schulterblättern und dem Schultergürtel. Zudem ist die Nacken- und Kaumuskulatur mit der Hirnhaut, in der die Migräneschmerzen wahrgenommen werden, über Nervenbahnen direkt miteinander verbunden.

Was tun.. ?

Der Physiotherapeut reduziert Schmerzen durch Manual- und Triggerpunkttherapie und löst muskuläre Dysfunkionen. Es werden Entspannungstechniken angewandt und mit Elektro-, Wärme- und Kältetherapie behandelt. Außerdem ist es wichtig, dass ein Heimprogramm zusammengestellt wird und der Patient ergonomisch beraten wird. Mit Übungen zur Entlastung dieser Strukturen kann der Patient Einfluss auf diesen Auslöser nehmen. Das ATLAS der PHÖNIX-Medizinprodukte dient ausgezeichnet dafür, diese bestimmten Triggerpunkte im gesamten Nackenbereich zu behandeln und die durch die Verspannungen ausgelösten Schmerzen zu verringern und beseitigen. Das gilt sowohl für Migräne als auch für Kopfschmerzen vom Spannungstyp.

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